Waldems – Standort für Unternehmen und Wohnort mit Perspektive

„Wir haben die Gemeindefinanzen stabilisiert, Gewerbegebiete erschlossen und in die Wohn- und Lebensqualität unserer Gemeinde investiert. Jetzt gilt es, unsere Potenziale weiter zu heben. Dazu müssen wir Kräfte bündeln.
Denn: Gemeinsam sind wir stärker!“

"Auf der Lind" macht sich gut mit mittelständischen Betrieben und Hightech-Unternehmen"Auf der Lind" macht sich gut mit mittelständischen Betrieben und Hightech-Unternehmen
Besonders erfreulich ist die Entwicklung unseres Gewerbegebiets „Auf der Lind“. Es ist uns gelungen, mittelständische Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, Ingenieurbüros ebenso wie zukunftsträchtige Hochtechnologie-Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnik anzusiedeln. Sie bereichern unser Gemeinwesen und – für uns besonders wichtig – bieten ortsnahe, zukunftsgerichtete Arbeitsplätze. Betriebe, die sich am Standort Waldems neu gründen, erweitern oder verlagern wollen, werden unsere volle Unterstützung finden. Für eine maßvolle Weiterentwicklung haben wir vorgesorgt und die Voraussetzungen für die Erschließung des Gewerbegebietes „Lind II“ auf den Weg gebracht.

Dringlich als Standort für Unternehmen, aber nicht minder für uns als moderne Wohngemeinde, ist die flächendeckende Versorgung mit DSL-Breitbandtechnologie. Ich führe Gespräche mit zwei großen Anbietern und arbeite mit Nachdruck daran, dass wir bald das DSL-Zeitalter in Waldems einläuten können.

Interkommunale Zusammenarbeit: So kommen wir weiterInterkommunale Zusammenarbeit: So kommen wir weiter
Der Standort unserer Gemeinde mit ihren sechs Ortsteilen bietet zwei große Vorteile: Wir sind verkehrsgünstig an die Rhein-Main-Region – die wirtschaftlich stärkste im gesamten Bundesgebiet – angebunden. Wiesbaden ist 20, Frankfurt 30 Kilometer entfernt. Und: Waldems hat einen außerordentlich hohen Wohn-, Erholungs- und Freizeitwert – idyllisch gelegen mit gesundem Klima im Naturpark Rheingau-Taunus. Das gibt uns schon die Richtung vor, in der wir uns weiterentwickeln: Wir müssen unsere Attraktivität als moderne Wohngemeinde, als Standort für mittelständische Unternehmen und als touristisches Ziel im Taunus konsequent und gezielt ausbauen.

Allein, als einzelne Gemeinde an der Schnittstelle zwischen ländlichem Raum und der dynamisch wachsenden Rhein-Main-Metropole, werden wir die Herausforderungen nicht stemmen können. Unsere Chancen für eine gute Zukunft liegen in der Vernetzung mit den Gemeinden in der Umgebung.

Ein erster Schritt in die richtige Richtung ist die Zusammenarbeit unserer Gemeinde mit Hünstetten, Niedernhausen und Idstein im Idsteiner Land. Mit einer Bevölkerung von rund 55.000 Einwohnern und einer hervorragenden Infrastruktur besitzen wir das notwendige Gewicht, um das Idsteiner Land als Teilgebiet an die Rhein-Main-Region anzubinden.

Neben einer gemeinsamen Standortprofilierung und Tourismusförderung wollen meine drei Kollegen und ich als Bürgermeister von Waldems durch gegenseitige Ergänzung kommunale Aufgaben besser und effizienter organisieren. Das haben wir bereits durch die Angleichungen von Verwaltungsabläufen und Zusammenlegung von Standesämtern, den Bauhöfen und anderen Teilen der Verwaltung sowie durch Mitarbeiteraustausch erfolgreich umgesetzt. Damit schonen wir die Gemeindefinanzen und verbessern gleichzeitig den Bürgerservice.

Mittelfristig sehe ich im Idsteiner Land Chancen für ein eigenbestimmtes Energiemanagement. Wir werden prüfen, ob es sinnvoll ist, die Stromnetze wieder in Gemeindehand zurückzuholen. Das ist ein Schritt, der uns unabhängiger vom Diktat der großen Stromkonzerne macht, und wir könnten über den Einsatz erneuerbarer Energien bei unserer Stromversorgung mitentscheiden. Auch das lässt sich nur im Verbund erreichen.

Kräfte bündeln, heißt die Devise. Denn gemeinsam sind wir stärker!


 

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